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28.01.05
Es mag sein, dass diese kurze Berichterstattung
nicht unbedingt etwas mit Heimwerken zu tun hat - trotzdem möchte
ich es erwähnen, da ich eine Gefahrenquelle lokalisiert habe. Mit
dieser Aufklärung möchte ich den Leser vor eben dieser
warnen.
Der Vorfall ist schon ein paar Tage her, und ich musste mich erst von
dem entstandenen Trauma erholen, bevor ich darüber schreiben
konnte....
Es war ein Tag wie jeder andere....so jedenfalls stellte er sich mir
bis dahin dar. Irgendwann kommt nunmal der Moment, an welchem jeder
Mann seine Hosen runter lässt und zur ambulanten Darmentleerung
schreitet.
Was nimmt ein jeder dabei selbstverständlich mit?
Richtig! Eine Zeitung, bzw. am Wochenende die gelben Seiten.
Dummwerweise gab es genau zu diesem Moment der Entscheidung in der
gesamten Innenstadt einen spontanen Stromausfall, weil irgendein
übermotivierter Baggerfahrer die Schaufel richtig in den Mist
gesetzt hat.
Ich habe einige Zeit auf die Rückkehr der Erleuchtung des
persönlichen Konferenzraumes gewartet - sie kam nicht. Nachdem es
deutlich eng wurde, habe ich mich dazu entschlossen, eine alternative
Beleuchtung meines Heimspiels zu organisieren.
Mein geschärfter Heimwerkerverstand brauchte aufgrund taktischem
Trainings nur den Bruchteil einer Sekunde, um den dreistrahligen
Metallkerzenständer als geeignet zu erwählen.
So schreitete ich nun hochmotiviert zum Ort des geschehens...
Man muss sich jetzt der räumlichen Aufteilung der beteiligten vor
Ort genau bewusst sein, um den folgenden Hergang geistig rekonstruieren
zu können:
Erst kommt die Wand - dann direkt der Keramikhochsitz mit
Tiefspüler ( auf welchem ich mich sicher gebettet fühlte bis
dahin ) - dann die davor ausgebreitete Tageszeitung - und abschliessend
der oben erwähnte Kerzenhalter mit voller Befeuerung, welcher
optisch ansprechendes Licht mit einem Anflug von Romantik von oben auf
die Zeitung warf...
Man kann sich so verdammt sicher fühlen in gewohnter Umgebung.
Als ich die zweite Seite zuende gelesen hatte, schritt ich voller Mut
in vollster Konzentration zur Tat und blätterte um.
Hierbei übernahm Der Kerzenleuchter völlig grundlos die
Führung, und entzündete meine Zeitung als sie wortlos an ihm
vorbeischwebte. Der so entstandene Konflikt stellte sich mir als
äusserst unangenehm dar, weil es mir zu genau diesem Zeitpunkt
schlicht unmöglich war aufzustehen, und vor Ort einzugreifen.
Ich stieg also spontan mit Pusten ein, und verschlimmerte so die
Situation für mich merklich - das dadurch gereizte Feuer
übernahm eigenwillig die Kontrolle über das obere drittel der
mir noch unbekannten Seiten 3 u. 4.
Um dennoch als Sieger aus dieser Situation zu gehen, bzw. zu sitzen,
musste ich ein völlig unbeteiligtes T-Shirt zum Einsatz bringen,
welches ich voller Elan auf spektakuläre Weise opferte. So
konnte ich wertvolle Zeit gewinnen, und mich für den
Kerzenleuchter unbemerkt aufrichten.
Danach beförderte ich Zeitung und T-Shirt in die Duschkabine und
löschte sie kurz ab.
Ich möchte hiermit also ausdrücklich davor warnen, mit
Kerzenleuchter und Zeitung gemeinsam den Stuhlgang zu entsorgen.
Ich habe mich dazu entschlossen, in einer ähnlichen Situation in
Zukunft eine Taschenlampe zur Beleuchtung der Aktion zu verwenden.
Vorsicht mit Feuer auf Klo!
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09.01.05
...Und es war Sommer.
Danach kam der Winter - und jetzt eben der Mittwoch.
An diesem Tag erhielt ich endlich mein Spezialkabel, welches ich
" der Profi" nun oben entlang des Flurs mit Heisskleber verlegen
wollte. gesagt - getan.
wenn man nun vom Garten aus durch das Fenster im Wohnzimmer bis in den
Flur schaut, dann möchte man meinen - das Kabel ist perfekt
verlegt, und fällt nicht auf.
Steht man jetzt jedoch im Flur, sieht man erst mich:
blasses, zuckendes Gesicht, eine rötliche Verbrennung am kleinen
rechten Finger, sowie eine nicht gefärbte Verbrennung am Daumen (
Schmerz ist dabei nicht unbedingt farbabhängig ).
Und dann das Kabel:
Fast lieblich schmiegt es sich in die obere Ecke des Flures, umgarnt
von zärtlichen Resten von Heisskleber, die in der untergehenden
Januarsonne die Dimension von Eiszapfen erringen, bei näherer
Betrachtung aber eher mistneuen Spinnweben gleichen.
Fazit:
Ein völlig falsch gebohrtes Loch im Türdurchgang, welches ich
fachmännisch mit anwesendem Heisskleber wieder befüllt
habe ( Rest tropfte auf der anderen Seite fast unbemerkt aber
geräuschlos zurück auf den Fussboden ).
Zwei verbrannte Finger und eine versaute Hose mit verklebtem
Seiteneingang.
Also alles sehr gut erledigt. Das Licht im Flur lasse ich die
nächsten Wochen aus, bis Gras über die Sache gewachsen ist.

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05.01.05
Frauensimulator gebaut.
Für einen Fachmann ist es ein leichtes, spontan auch mal was
schnelles aus der Hüfte zu zaubern. So geschehen bei einem
Frau-Manngespräch.
Um zu verstehen, warum Frauen Hilflosigkeit simulieren nach dem
frischen Fingerlackierereibesuch habe ich den Selbstversuch unter
erschwerten Bedingungen gewagt.
Hier der Einsatzbericht:
Da ich nicht gewillt war, mir die Fingerenden für die
nächsten Wochen mit verlängerten, lackierten
Fingernägeln zu verunstalten und damit evtl. ein falsches
Licht auf meine sexuelle Neigung zu werfen - habe ich spontan zu
Hilfsmitteln des täglichen Gebrauchs zurückgegriffen.
Für die Simulation langer Fingernägel habe ich mich
witzigerweise für Karosseriekit entschieden, den ich gerade auf
dem Wohnzimmertisch vorfand. Damit werden normalerweise z.B.
Kotflügel abgedichtet.
Mit geschickten Fingerübungen brachte ich die Knetgummigleiche
Masse also gekonnt in die Form von Frauenfingernägeln, und
verlängerte so meine eigenen.
Danach wurde sofort die Simulation gestartet. Diese beinhaltete:
Trinken, Rauchen, Anfassen von Objekten...
Fazit:
Zwei defekte Trinkgläser, eine runtergefallene Flasche Bier (
welche sich sofort überzeugend auf der zur Verfügung
stehenden Bodenfläche verteilte ), und ein verbrannter Finger,
weil ich die Fluppe nicht loslassen konnte.
Wichtig:
Wenn man unter diesen Bedingungen arbeitet, sollte man bedenken,dass
Karosseriekit klebt wie Hulle.
Ich konnte daher keine, der gewählen Gegenstände zum
gewünschten Zeitpunkt wieder loslassen....
Optisch allerdings, war es ein Highlight.

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03.01.05
Keine besonderen Vorkommnisse. Stuhlgang normal.
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28.12.04
Fachmännischer Einbau neuer Sichtschutzrollos in der Küche.
Schnell und unkompliziert verlief der Einbau o. g. Gerätschaften.
Dazu habe ich schweres Gerät aufgefahren. Mit einer Bohrmaschine
bewaffnet wollte ich die alten Rollos lösen, und entfernen.
Was der Fachman hier erwähnen sollte:
Er befand sich vor etlichen Jahren bereits an selber Stelle, und hat
die alten Rollos angebracht. Damit damals die Halterungen samt Rollo
wirklich gehängemäßig hielten, wurden dazu in die
Halterungen und vorgebohrten
Löcher Schlagdübel mit männlicher Kraft punktgenau
eingetrieben.
So steht er jetzt also unter dem ersten Rollo und möchte dieses an
der dafür angebrachten Schnur nach oben ziehen. Aufmerksam von
seiner in der Nahrungsaufnahme befindlichen Angebeteten
beobachtet.
Ein kurzes dumpfes Geräusch - aufwirbelnder Staub, und ein
zuckender Heimwerker verschwinden nach unten aus dem Auge des
Betrachters - in diesem Fall die Elke, die vor Entzücken
ihre bis dahin noch im Mund befindliche Nahrung spontan
zurück ins Leben lässt.
Um es auf den Punkt zu bringen: Das Geräusch entstand, als das
Rollo sich vom leichten zucken am Band völlig grundlos dazu
entschloss, sich ohne Warnung direkt nach unten - auf den Heimwerker zu
bewegen, welcher sich dann überzeugt und spontan der Richtung
anschloss.
Man sollte also folgendes bedenken:
Wenn man die Halterungen ( welche übrigens auch noch im
nächsten Jahrzehnt erhalten bleiben, da mit Schlagdübeln
gehalten ), nun also schon fest hat - sollte man sicher gehen, dass man
das Rollo anschliessend nicht nur entspannt einhängt - nein, ich
würde soweit gehen, und behaupten: Man sollte es auch darin
befestigen.
Der zweite Rolloumbau am nächsten Fenster verlief dank umsichtigen
Verhaltens problemlos.

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14.10.04
Auf die schnelle neues Telefonkabel verlegt.
Kurz und schmerzlos verlief eine Nacht- u. Nebelaktion, bei der ich
schnell ein Kabel neu verlegte.
Bohrer angesetzt - und fix neben dem alten Loch durch die Wand ein
neues gezaubert...
jedenfalls auf einer Seite.
Auf der anderen Seite der Wand verliess mich recht plötzlich das
Eroberergefühl, als ich verwundert feststellen musste, dass dort
kein neues Loch zu sehen war.
Mit schneller Auffassungsgabe allerdings stellte ich mit erneutem
Erstaunen fest, dass mein Telefonkabel im alten Loch durchbohrt wurde -
von wem auch immer...
Meine Rekunstruktion zu diesem Vorfall ließ mich zu dem Schluss
kommen, dass der Bohrer sich innerhalb der Wand an irgendwas verfangen
haben musste. So kam er wohl leicht vom geplanten Weg ab, und bohrte
wortlos und schief ins alte Loch.
Da ich als Meister zur Stelle war, übernahm ich gewohnt
souverän die Führung und stellte die Verbindung der
Telefonleitung sofort fachmännisch wieder her. So wurde auch
optisch der Urzustand fast erreicht.
Keiner hat was gemerkt, und ich konnte wieder telefonieren. Anbei ein
Foto der funktionellen Reparatur.

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